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Die Siedlung am Rande der Stadt

Die Wirtschaftskrise mit ihren verheerenden Auswirkungen, die hohe Zahl an Arbeitslosen, war 1932 für die Stadt Emden Anlass für den Plan, eine so genannte Erwerbslosensiedlung zu gründen.
In der Gaststätte Tonhalle fand dazu eine erste Informationsveranstaltung und eine zweite in den Räumen des Blauen Kreuzes in der Grasstraße statt. Das Bau und Bodenamt in Hannover vergab an interessierte Familien Darlehen in Höhe von 2500 Mark. Das machte Mut zu einem Neuanfang. Als das Bauland besichtigt wurde, bekamen nicht wenige weiche Knie. Keine Zuwegung, sumpfiges und matschiges Gelände und trotzdem wurden die ersten Grundstücke abgesteckt und mit dem Bau der ersten Häuser begonnen. Die Siedlung wurde „ Conrebbersweg „ genannt, genau wie die Straße , an der die ersten Neubauten entstanden sind.
Zu jedem Haus gehörte auch ca 1 Morgen Land.
Dort wurden nicht nur Obstbäume gepflanzt, vor allem Kartoffeln, Rüben, Kohl und anderes Gemüse angebaut und geerntet. Sie waren so genannte Selbstversorger. Eine weitere Bauphase begann 1952/53 mit den Bau weiterer Heimkehrerhäuser am Franekerweg.
Wir müssen dieser Gründergeneration heute noch dankbar für ihren Mut und ihre Tatkraft sein.
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